3D-NT: Montage des Sicherheits-Schalters

Als Beispiel zur Montage des FET Sicherheitsschalters (von www.helitron.de) am 3D-NT soll dieser Bildbericht dienen. Es gibt sich noch viele andere Möglichkeiten, so sieht meine Lösung aus:

(weitere Infos zu dem Schalter auf diesem Link, Rubrik "Stromversorgung)

(Montage am Millennium auf diesem Link)

Der FET-Sicherheitsschalter wurde zuerst für den 3D-NT konstruiert. Kein Wunder also, dass er hier leicht hineinpasst. Er ist für die Montage in einem freien Servoausschnitt vorgesehen. Gegenüber des Heckservos befindet sich beim 3D-NT ein freier Ausschnitt. Hier montieren wir den Schalter.

Vorbereitung:

schalter1.jpg (9948 Byte) Vor der Montage umwickle ich alle drei Kabel des Schalters gemeinsam mit einer (nicht allzu dicken) Kabelspirale. Die Windungen der Spirale werden sehr eng, Windung an Windung gelegt. Die Kabel werden bis zu ungefähr 3/4 der Gesamtlänge umwickelt. Das Ende der Spirale am Schalter wird mit einem Kabelbinder fixiert damit es sich nicht von selbst abwickeln kann.
Weiters ist es ratsam das Resorohr abzunehmen. Dank der Clips- und Federnbefestigung geht das sehr einfach und man kommt besser an die Schrauben zur Befestigung des Schalters heran. In den Bildern hatte ich das Resorohr noch nicht abmontiert, bin aber bald draufgekommen, dass es wesentlich günstiger ist es abzunehmen.

Die JR-Stecker verklebt man mit etwas Tesaband. Man fädelt die Kabel durch meist fettige Teile des Hubschraubers. Durch das Tesaband kann kein Öl in die Kontakte kommen.

Montage:

schalter2.jpg (28160 Byte) Dann wird der Schalter von außen an die Seitenwand montiert. Dazu werden die umwickelten Kabel durch den Servoausschnitt gesteckt und zwar so, dass sie nach hinten und unten herausschauen.
schalter3.jpg (36333 Byte) In einem engen Bogen führe ich die umwickelten Kabel dann neben dem Heckrohr und der Seitenwand, zwischen den beiden Heckrohrbefestigungen hinauf zur Elektronikplattform.
Jetzt wird der Schalter an den Seitenteilen festgeschraubt. Je nach Hubschrauber benötigt man dazu andere Schrauben. Beim 3D-NT passen M3x12 Schrauben (wegen des besseren Aussehens nehme ich schwarze Inbusschrauben). Als Mutter verwende ich Stoppmuttern, die ich zusätzlich mit Sicherungslack benetze, doppelt hält besser. Wenn man will, kann man in die Gummitüllen noch Hohlnieten stecken (so ähnlich wie bei Servos), das muss aber nicht sein. Ich hatte noch einige Nieten herumliegen und habe sie verwendet. Unter den Schraubenkopf legt man noch eine Beilagscheibe.

Die zwei Muttern hinter den Kufen lassen sich nur mit einer langen, gekrümmten Spitzzange halten. Ohne Zange hat man wenig Chancen an die Schrauben heranzukommen und muss unter Umständen die Kufenplatte abnehmen. Wer eine ruhige Hand hat, kann sich auch ein kleines Stück doppelseitiges Klebeband auf den linken Zeigefinger kleben, darauf die Mutter setzen und sie so zur Schraube führen. Aber mit einer geeigneten Zange geht es immer noch am besten.

schalter4.jpg (23860 Byte) Das Bild zeigt den fertig montierten Schalter von unten. Man kann jetzt prüfen, dass die Kabel sauber liegen und mit keinen beweglichen Teilen in Berührung kommen können.
schalter5.jpg (34457 Byte) Hier ein Bild von oben auf die Elektronikplattform. Die Kabel vom Schalter kommen herauf, das Akkukabel geht weiter nach vorne (mit roten Strichen gekennzeichnet), die beiden JR Kabel liegen unsichtbar am Rand unter dem Schaumstoff. Für das Akkukabel wird man vermutlich eine Lötverbindung machen, dabei verwendet man Schrumpfschlauch zum Schutz der Lötstelle. Wer will kann natürlich auch einen Stecker zwischen Schalter und Akku montieren, was ich aber nicht so gerne mache, da jeder Stecker auch Kontaktprobleme haben kann, vor allem in öligen Umgebungen.

Inbetriebnahme:

schalter7.jpg (38878 Byte) Wie schon im Handbuch des Schalters beschrieben, steckt man den Empfänger zuerst noch nicht ein um vorher alles genau zu prüfen. Sobald der Akku angeschlossen ist, schaltet man ein und die rote LED am Schalter leuchtet. Der Akku ist also korrekt angeschlossen. Wer ein Voltmeter hat, kann jetzt noch die Spannung an den beiden JR Steckern prüfen. Danach steckt man den Empfänger an, fertig.

 

Noch ein Hinweis zum Ladekabel:

Der Schalter bietet eine Hochstrom-MPX Buchse für den Anschluss des Ladekabels. Diese MPX Buchse ist direkt mit dem Akku verbunden (also nicht über den Schalter). Dadurch kann der Akku direkt und mit hohem Strom geladen werden. Die übliche Begrenzung auf 1 Ampere, wie sie bei einfachen Schaltern notwendig ist, entfällt hier. 

schalter8.jpg (47886 Byte) Wenn man kräftige Akkus verwendet (z.B. RC2400) so kann man mit dem vollen Strom des Computerladers, also meist 5 oder 8 Ampere, laden (je nach Ladegerät). Computerladegeräte messen die Akkuspannung um zu erkennen wann der Akku voll ist. Bei sehr hohen Ladeströmen ist der Querschnitt des Ladekabels von großer Bedeutung, da ein zu kleiner Querschnitt einen Spannungsabfall verursacht. Wenn man will, dass der Computerlader die Akkuspannung korrekt messen kann, so muss das Ladekabel möglichst dick sein. Als Mindestquerschnitt würde ich 2,5qmm empfehlen. Mit diesem Querschnitt gibt es schöne rote und schwarze Silikonkabel, welche sich bestens eignen. Dicke Lautsprecherkabel aus dem Baumarkt sind ebenfalls geeignet.