Diverse Tips zum LOGO IN00525A.gif (2840 Byte)

Verdrahtung
Übersetzung


Verdrahtung:

Genau 2 Monate haben mich Funkstörungen gequält und mir das Leben schwer gemacht. Dank der technischen Unterstützung von Jürgen, einem LOGO Piloten, konnte ich alle notwendigen Maßnahmen einbauen. Die ersten störungsfreien Flüge konnte ich erst machen, nachdem ich folgendes durchgeführt hatte:

1. Änderung der Anordnung der Elektronik

logoan1.jpg (19868 Byte) Dieses Bild zeigt, daß ich den Akkuschacht freigelassen habe. Dadurch vergrößert sich der Abstand vom Regler zu den anderen Stromkreisen und die störende Hochfrequenz kann nicht mehr so leicht in den Empfänger gelangen. Der Akku ist in diesem Bild noch provisorisch vor dem Empfänger montiert. Später werde ich einen kleinen Sperrholzvorbau anbringen.

2. Kürzen der Motorleitungen

Kontronikmotoren und -regler haben schön aussehende Stecker an den Motorleitungen. Kann man denn sowas professionell aussehendes überhaupt antasten ? Man muß ! Ich habe die Leitungen also abgezwickt und so kurz wie möglich wieder zusammengelötet und mit Schrumpfschlauch gesichert. Wieder eine störende 'Antenne' weniger. (siehe Bild oben).

3. Verlegung der Antenne

Zu diesem Thema gibt es viele Tips. Ich habe mich an Jürgen's Anordnung gehalten. Die Antene geht (wie beim Logo vorgesehen) durch ein Röhrchen am Kufenbügel entlang. Das Röhrchen steht dann noch ca. 15cm über. Das freie Ende des Antennendrahtes hängt dann frei herunter.

Ganz glücklich bin ich damit noch nicht. Wenn jemand Rückenfliegen könnte, dann würde der Antennendraht in die Rotorblätter hängen.

4. Der Kabelbaum

draht.jpg (32751 Byte) Das war wahrscheinlich der entscheidende Schritt. Für die Verlegung der Servokabel ist beim Logo nichts vorgesehen. Es sind sogar alle vernünftigen Möglichkeiten durch Servohebel oder Getriebe verbaut. Also habe ich ihn früher so verdrahtet, wie ich es auf der Messe in Nürnberg gesehen hatte. Teils links teils rechts gingen die Servokabel am Chassis entlang nach vorne. Ideal um Störungen von Regler und Motor aufzufangen.

Um die Leitungen möglichst weit vom Motor wegzubekommen, habe ich einen eigenen Kabelbaum angefertigt. Dazu mußten die Servokabel teilweise um bis zu 10cm verlängert werden. Wie im Bild zu sehen, gehen alle Kabel jetzt in einem Strang an den rechten Kufen entlang nach vorne. An der linken Chassis-Seite befindet sich nichts, außer dem Motorkabel welches zum Empfänger geht. Damit sind alle kritischen Abstände so optimal wie möglich. Es war schon eine Überwindung die Servokabel einfach durchzuzwicken, aber es mußte sein. Jedenfalls läuft der LOGO seitdem störungsfrei.


Übersetzung:

Da es ziemlich mühsam ist die Übersetzung des LOGO Getriebes zu ermitteln, habe ich mir die Arbeit gemacht und die Zähne abgezählt.

Die Zähnezahlen sind:

Motor: 22
Plastikzahnrad: 54
Metallzahnrad: 10
Glockenzahnrad: 40

Die Übersetzung ist somit ca. 1 : 9,82.