Schweizer 300, der Aufbau
Rotorkopf und Heck

Zum originalen Rotorkopf gibt es einige Tuningteile. Den Drucklagersatz halte ich für sinnvoll, da man dadurch weniger Einschränkungen bei höheren Drehzahlen hat und der Blatthalter immer sauber läuft. Außerdem habe ich noch die kugelgelagerte Stabiwippe eingebaut.

s300welle.jpg (39649 Byte) Dieses Bild zeigt den Schweizer 300 mit dem fertigen Chassis und mit Kufenbügeln. Langsam kann man den Hubi erahnen. Jetzt kommt der Rotorkopf an die Reihe:
s300kopfa.jpg (36368 Byte) Das Rotorkopfzentralstück mit Blatthaltern war aufzubauen. Jeder Blatthalter besteht aus zwei Kugellagern und einem Drucklager. Der ganze Rotorkopf ist sehr leichtgängig und absolut spielfrei.
Alle anderen hier abgebildeten Teile waren bereits fertig zusammengebaut. Ich kontrollierte noch die Schrauben und dann konnten die Teile auf die Rotorwelle aufgesetzt werden.
s300kopfb.jpg (43758 Byte) Hier sieht man den fertigen Rotorkopf mit allen aufgesteckten Gestängen. Der Zusammenbau des Rotorkopfes gelingt sehr gut. Es gab keine Probleme. Die Justage der Stabistange und -wippe funktioniert genauso wie bei den meisten anderen Hubis.
s300kopfc.jpg (40777 Byte) Das fertige Chassis mit Rotorkopf. Jetzt sieht er einem Hubschrauber schon fast ähnlich. Es fehlt nur mehr das Heck und die Kabine.

An dieser Stelle muss ich nochmals die gute Bedienungsanleitung loben. Die sinnvolle Kombination aus Bildern und Text lässt keine Fragen offen.

Der Heckausleger ist funktionell ähnlich dem des ECO-8. Über einen Zahnriemen wird direkt die Heckrotorwelle angetrieben. Zahnriemen sind recht robust. Einmal abgesehen von den eventuellen statischen Entladungen ist das mein bevorzugter Heckantrieb.

s300heckrohr.jpg (42854 Byte) Das Heckrohr ist ein sehr leichtes (und dünnes) Alurohr. Das Heckgetriebe befindet sich in einem roten Gehäuse, passend zum Rest des Schweizer 300. Die Teile des Heckrotors sind teilweise bereits vorgefertigt. Sie sind leichtgängig und absolut spielfrei. Die Montage des Heckrohrs ist schnell erledigt.
s300heck.jpg (51361 Byte) Hier sieht man die Einzelteile genauer. Die Hecksteuerbrücke ist in üblicher Bauweise gefertigt. Die Blatthalter sind mit je zwei Kugellager versehen. Vor der Montage versuchte ich die gesamte Einheit auszuwuchten. Aber es war bereits alles perfekt in der Waage.
Das rote Gehäuse trägt noch das Seiten- und Höhenruder. Das Höhenruder ist in der Neigung verstellbar.
s300ganz1.jpg (47955 Byte) Hier der fast fertige Schweizer300. Noch ohne Elektronik und Steuergestänge. Bisher macht er einen recht stabilen Eindruck.
Bei Hubis in dieser Preisklasse (unter 500 €) findet man meistens Gleitlager. Nicht so beim Schweizer 300. Nur an ganz wenigen unwichtigen Stellen wurden Gleitlager verwendet. Überall wo es auf Kraftübertragung, Rundlauf oder Spielfreiheit ankommt, befinden sich Kugellager. Man hat hier eine sinnvolle Auswahl getroffen, ist nicht päpstlicher als der Papst, aber trotzdem technisch einwandfrei geblieben.
Ein 2mm Stahldraht wird für die Verbindung vom Heckservo zum Heckrotor verwendet. Er wird 4x geführt. Normalerweise benutze ich hier lieber CFK Stäbe. Trotzdem ist diese Lösung in Ordnung und hat kein Spiel.