MTU
Motor-Temperatur Überwachung

Leistungsmerkmale:
einstellbare Ansprech-Temperatur. Präzise und zuverlässig.
Schutz vor Motorschäden durch leistungsfähige Temperaturüberwachung.

 

Dieses Mess- und Warngerät für Temperaturen ist speziell für die Überwachung von leistungsstarken Modell-Verbrennungs- und Elektromotoren entwickelt worden.

NIE MEHR defekte Laufgarnituren oder gebrochene Pleuel durch Überhitzung von Verbrennungsmotoren.

MTU bedeutet: "Motor Temperatur Überwachung". 

Dieses Gerät wird überall dort eingesetzt, wo kritische Temperaturen auftreten, die zu Motorschäden oder Abstellern führen können. Das betrifft vor allem folgende Einsatzbereiche:

  • Einlaufen neuer Motore
  • Beobachtung von Motoren im Betrieb (ABC Garnituren !)
  • Überwachung bei neuer Düsennadeleinstellung
  • Betriebstemperatur-Check im Hochsommer
  • Prüfung von Regler und Motor von Elektroantrieben
  • Überwachung von Motoren, die unter Kabinenhauben unzugänglich eingebaut sind
  • Temperaturüberwachung in Rumpfmodellen

Funktionsweise:

Die MTU überwacht während des Fluges die Motortemperatur. Sobald eine bestimmte (einstellbare) Temperatur überschritten wird, beginnt eine extrem helle, rote LED zu leuchten. Die LED ist eine extrem helle, 10mm große Spezialausführung, die selbst bei Sonnenlicht noch deutlich zu sehen ist. Sobald die LED leuchtet, sollte man sofort landen und die Ursache für die Überhitzung beheben (z.B. indem man den Motor fetter einstellt). Sinkt die Temperatur wieder unter den Grenzwert, erlischt die LED.

Verbrennungsmotore:

Speziell beim Einlaufen von Verbrennungsmotoren ist es extrem wichtig, dass man den Motor niemals überhitzt. Dabei ist es schwierig die richtige Dosierung bei der Düsennadel zu finden. In einem eigenen Artikel, ist die Vorgehensweise beim temperaturüberwachten Einlaufvorgang beschrieben. Diese Methode hat den Vorteil, dass man nicht mehr schätzen muss wann der Motor belastbar ist, man kann es messen und damit unvollständigem Einlaufen vorbeugen. Später wenn der Motor eingelaufen ist, kann man die Temperatur überwachen um eine zu magere Einstellung der Düsennadel, die zur Überhitzung führen würde, rechtzeitig zu erkennen.  Speziell in unzugänglichen Rumpfmodellen hat sich die einfache Motor-Temperatur-Überwachung MTU bewährt.

Elektromotore:

Bürstenlose E-Motor müssen zwar nicht eingelaufen werden, doch haben sie ebenfalls ihre Tücken. Je nach Last kann Regler oder Motor speziell im Sommer schnell die kritische Temperatur erreichen, bei der ein automatisches Abschalten droht. Mithilfe der MTU kann dieser Zustand auch während des Fluges erkannt werden und man hat meist noch genug Zeit zum Landen.

temp1.jpg (13302 Byte) Bitte die Bilder zum Vergrößern anklicken !

Die MTU ist in einem kleinen Gehäuse eingebaut. Sie wird direkt an einen freien Steckplatz des Empfängers gesteckt. Ist kein Steckplatz mehr frei, so kann sie mit einem Y-Kabel auch parallel zu jedem beliebigen Servo geschaltet werden. Dieser Anschluss dient nur der Stromversorgung. Das zweite Kabel geht zum Temperatursensor, der direkt am Motor montiert ist. Der Sensor ist ein KTY-10 Halbleitersensor der mit einem Kabelschuh an einer geeigneten Stelle des Motors befestigt ist. Das ganze Gerätchen ist so leicht, dass es auch in kleineren E-Helis problemlos geflogen werden kann.

temp2.jpg (18271 Byte) Dieses Bild zeigt, wie die MTU abgeglichen wird. Mit Hilfe eines Einstell-Potis kann die Ansprechtemperatur zwischen 80 und 140 Grad eingestellt werden. Im Auslieferungszustand ist sie auf 110 Grad eingestellt, was für Verbrennungsmotore ein guter Wert ist. Beim Einsatz in E-Modellen sollte man sie auf 80 Grad einstellen. Hat man kein Digitalthermometer zur Hand, so kann man die 100 Grad Einstellung auch mit kochendem Wasser vornehmen.
Mithilfe des Einstell-Potis kann die Ansprechtemperatur schnell und einfach, auch am Flugplatz,  an die Gegebenheiten des Modells und des Motors angepasst werden. 

Der Temperatursensor wird einfach fest auf den Zylinderkopf geklebt oder, falls er lösbar sein soll,  mit Draht festgebunden.


Technische Daten:
Größe: 35 x 50 x 15 mm (BxLxH)
Gewicht: 19 Gramm
Stromverbrauch: Normalbetrieb: 2mA,    bei Alarm: 15mA
Helligkeit der LED: 3000 mcd
Sensortyp: KTY-10
Ansprechtemperatur: 80 bis 140 Grad

Besondere Eigenschaften:

  • präzise Temperaturwarnung
  • einstellbare Ansprechtemperatur
  • extrem geringe Stromaufnahme
  • geringes Gewicht
Lieferumfang und Preis:
Fertiggerät:
  • betriebsbereite, geprüfte und abgeglichene (110 Grad) MTU
  • Bedienungsanleitung

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